Die Entdeckung der Wärmesteine.


langjährige Forschungen zur Geschichte der Körperwärmespender insbesondere der Wärmesteine, geben Anlass zu der Annahme, das sie bereits in der Steinzeit entdeckt worden sind. Diese Annahme wird gestützt durch die Ausarbeitung von Tanja Lindauer: Wie lebten die Menschen in der Steinzeit in der ausführlich beschrieben wird wie Werkzeuge und Waffen aus Stein hergestellt wurden.
Mit großer Sicherheit kann angenommen werden das in der Mittelsteinzeit und nach der Entdeckung mit bestimmten Steinen Feuer entfachen zu können, ebenso festgestellt haben wird, das bestimmte Steine Wärme speichern und damit auch transportiert werden kann.




Man nennt diesen Zeitabschnitt Steinzeit, weil man davon ausgeht, dass die damaligen Menschen vor allem Steine als Werkzeug benutzt haben.
Die ersten belegten Werkzeuge sind einfach Steine, die auf einer Seite eine abgeschlagene Kante haben. Dadurch wurde der Stein scharfgemacht und man konnte ihn als Messer einsetzen. Wissenschaftler sind sich nicht sicher, ob diese Art von Werkzeug durch Zufall entstand, oder ob die Menschen sich damals ganz bewusst überlegt hatten, wie sie einen Stein für sich nutzbar machen können. 
  Oftmals wurden für diese Art der Werkzeuge Geröllsteine verwendet. Zum Beispiel wurden aus Geröll die so genannten "Chopper" hergestellt. Es sind die ältesten Werkzeuge der Menschheit und auch sie besitzen natürlich eine scharfe Kante. Chopper wurden also dazu eingesetzt, um etwas zu schneiden. Man muss allerdings ganz genau hinsehen, um sie überhaupt von einem normalen Stein zu unterscheiden. Die Chopper wurden dann durch die so genannten "Chopping Tools" (auf Deutsch "Hackwerkzeuge") abgelöst.
Im Laufe der Zeit wurde die Herstellung von Werkzeugen immer weiter verfeinert. Im Gegensatz zu den Choppern haben die Chopping Tools auf beiden Seiten des Steins eine scharfe Kante, sodass sie einer Speerspitze gleichen. Diese Werkzeuge gab es in unterschiedlichen Größen von ganz klein bis ganz groß.
Der Steinzeitmensch verwendete sie vermutlich, um damit Nüsse aufzuschlagen oder um Knochen aufzubrechen, damit er an das Knochenmark herankam. Es gibt aber auch Steine, die nicht verändert wurden und trotzdem als Werkzeuge dienen konnten. In diese Steinwerkzeuge schlugen die Menschen also keine scharfen Kanten. Runde Steine konnten so etwa als Hammer verwendet werden. Einige der ältesten Funde von Werkzeugen stammen aus Äthiopien. 
Man vermutet, dass diese Werkzeuge von den Urzeitmenschen Homo habilis und Homo rudolfensis hergestellt wurden, zwei Vorfahren der heutigen Menschen. Auch die Faustkeile sind für die Altsteinzeit bekannt und sie sind neben den Choppern und Chopping Tools mit die ältesten Werkzeuge des Menschen. Man konnte mit ihnen hacken, schaben, schlagen, schneiden oder werfen.

Ein weiteres wichtiges Instrument, das die Steinzeitmenschen entdeckten, war das Feuer.
Neben der Nahrung gehörte das Feuer zu den überlebensnotwendigen Dingen im alltäglichen Leben. Damit konnte man zum einen das Essen erhitzen und kochen, was für die Ernährung ein sehr großer Vorteil war, denn die Nahrung wurde so leichter verdaulich. Und zum anderen konnte man auch kältere Regionen besiedeln, denn das Feuer wärmt bekanntlich gut.
Zudem diente das Feuer als Schutz gegen wilde Tiere und bot Orientierung in der Dunkelheit. Im Laufe der Zeit entdeckten unsere Vorfahren immer weitere praktische Einsatzbereiche des Feuers. Denn in den Flammen konnten sie auch ihre Speerspitzen verhärten, das war ein großer Vorteil für die Jagd.
Mit der Entdeckung des Feuers wurde also ein wichtiger Grundstein zur Entwicklung und Zivilisation des Menschen gelegt.
Oftmals bauten sich unsere Vorfahren aus Blättern oder Fellen Zelte, um sich vor der Kälte zu schützen. In der Altsteinzeit war der Mensch ein "einfacher" Jäger und Sammler. Der Ausdruck zeigt, dass die Menschen noch keine Landwirtschaft betrieben und selbst Nahrung "kultivierten", sondern sie gingen auf die Jagd oder sammelten Früchte und Beeren. Sowohl Jäger als auch Sammler hatten eine wichtige Aufgabe: Sammler mussten eine Menge über die Natur wissen, denn nur so konnten sie beispielsweise giftige oder unverträgliche Pflanzen von genießbaren unterscheiden. Auch die Jäger verfügten über ein enormes Wissen: Sie konnten Spuren lesen und wussten, wie sich die einzelnen Tiere verhielten. Die Steinzeitmenschen mussten dabei den wandernden Tierherden folgen, um so auch auf die Jagd gehen zu können. Der Mensch in der Altsteinzeit war also ein "Nomade" - ein Umherziehender ohne festen Wohnsitz.
  Der Feuerstein war ein sehr wichtiges Material in der Mittelsteinzeit, um Werkzeuge herzustellen. Da der Feuerstein sehr hart ist, war er ein perfektes Werkzeug zum Schneiden und leistete auch als Waffe - etwa als Speerspitze - gute Dienste.
In der Mittelsteinzeit haben die Menschen die ersten richtigen Dolche hergestellt, indem sie im unteren Bereich um den spitzen Feuerstein Bast wickelten.
  Aber wie der Name schon verrät, konnte man mit dem Feuerstein noch viel mehr als nur Jagen und Schneiden, denn auch ein Feuer kann man dank ihm leicht entzünden.
Das steinzeitliche Feuerzeug funktionierte dabei folgendermaßen: Man schlug einen Feuerstein und einen Pyrit, das ist Eisenerz, gegeneinander und durch den Funken, der dabei entstand, wurde ein leichtbrennbares Pulver oder eine Faser entzündet - schon hatte man einen wohlig warmen Lagerplatz.
Es gab viele verschiedene Feuersteine, anhand derer man heute sogar verschiedene Kulturen und Gruppen der Steinzeitmenschen ausmachen kann.
In der Mittelsteinzeit gab es immer mehr Menschen, die sesshafter wurden. Man benutzte zwar immer noch mehrere Wohnorte, aber die Wanderwege wurden immer kürzer. Die Menschen bauten Hütten und Windschirme, um sich vor dem Wind zu schützen.